
Heinrich Schütz Matthäuspassion – Chor
Historia des Leidens und Sterbens unseres Herrn und Heilandes Jesu Christi nach dem Evangelisten Matthäus SWV 479, 1666
Tino Brütsch, Evangelist
Felix Rumpf, Jesus
2022 ist das 350. Todesjahr des sächsischen Komponisten Heinrich Schütz (1585 -1672)
In Venedig hatte Schütz um 1610 die „moderne“ Sprachvertonung studiert, die Musik sollte dem Wort „dienen“, es „auslegen“ und „erlebbar“ machen. In seinen geistlichen Werken wurde Schütz so zum Wegbereiter der gesungenen Verkündigung in der evangelischen Kirchenmusik.
Die Matthäuspassion aus dem Jahr 1666 ist eines seiner Spätwerke. Dramatisch konzentriert ist hier die musikalische Sprache, in der Schütz vom Leiden und Sterben Jesu berichtet, den seelischen Regungen der handelnden Personen nachspürt und im Schlusschor den Blick auf Auferstehung und Erlösung öffnet. Soliloquenten: Veronika Obermayer, Sopran Doris Mägdefrau-Roth, Alt Florian Voß, Altus Samuel Maschke Tenor Lukas Pomplun, Tenor Benedikt Kalbhenn, Bass
Orgelwerke von Samuel Scheidt
Ulrich Kleber, Orgel
Paul-Gerhardt-Chor
Leitung: Ilse Krüger
Eintritt frei, Spenden erbeten.
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