Thomas ist ein bisschen wie der kleine Held dieser Geschichte der Begegnung mit dem Auferstandenen. Er wagt auszusprechen, was seither viele umtreibt, die ernst machen mit dem Glauben an Jesus, der von den Toten auferstanden ist: Wenn ich es nicht spüre, ihn nicht berühre, kann ich es nicht glauben.
Jesus kommt noch einmal. Für Thomas. Und Thomas sieht und glaubt.
Glaubt er, weil er sieht?
Wahrscheinlich nicht. Darum sagt Jesus: Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.
Das eigene Sehen hilft Thomas. Aber noch mehr hilft ihm, dass Jesus sich ihm zuwendet, ganz genau und gerade ihm. Ja, es ist in Ordnung, ein Thomas zu sein, auf das eigene Denken, Fühlen, Wahrnehmen zu bestehen. Und so hat Thomas schließlich sein ganz eigenes Jesus-Erlebnis.
So ist Jesus eben. Er kommt noch einmal. Extra für Thomas. Extra für uns.
Ein gesegnetes Osterfest mit fröhlicher Auferstehungshoffnung Ihnen allen!
Ihre/ Eure Pfarrerin
Lidia Rabenstein
